Klaus Merz

Klaus Merz, 1945 in Aarau geboren, gilt als ein Meister der Verdichtung. Mit nur wenigen Wörtern, in meist kurzen sparsam gesetzten Versen gelingt es ihm, ganze Lebensgeschichten sprechen zu lassen. Die Tonspur dieses Dichters der Lakonie und der Kürze ist unverwechselbar: „Es gibt Sätze / die heilen // und Tage / leichter als Luft. // Es gibt eine Stimme / die ich wiedererkenne // noch bevor sie / mich ruft.“ Die FAZ schrieb über Klaus Merz: „So spielerisch genau kann die Kunst kleiner Form werden, wenn ein Könner wie Merz seine Fanatasie auf ein Minimum an Worten verpflichtet.“

 

Klaus Merz liest mit bei der „Bilder! Gedichte! Nacht der Poesie“ am 8. November 2017 um 21 Uhr im Japanischen Palais.

 

Foto: © David Zehnder