Theresia Enzensberger: „Blaupause“

2019 findet das hundertjährige Gründungsjubiläum des Bauhauses statt, aber schon jetzt, Ende 2017, liegt der Roman zum Jubiläum vor. Geschrieben hat ihn die 1986 in München geborene und inzwischen in Berlin lebende Autorin Theresia Enzensberger. „Blaupause“ ist ihr Romandebüt und die Autorin nur um wenige Jahre älter als ihre Protagonistin, die Anfang Dezember 1926 am Bauhaus Dessau eintreffende Studentin Luise Schilling. Sie ist jung, wissbegierig und voller Zukunftspläne. Enzensberger erzählt vom Leben dieser Frau und zugleich von den Träumen und Ideen einer ganzen Epoche: zwischen Technik und Kunst, Kommunismus und Avantgarde, Populismus und Jugendbewegung. Luise Schilling ist eine Kunstfigur, die im Roman aber realen Personen begegnet: Walter Gropius und Wassily Kandinsky sind Professoren am Bauhaus. Sie geben ihr Mut, wecken in ihr Neugier, Schöpferkraft und Eigensinn. „Theresia Enzensberger macht die Bauhaus-Jahre zu einem Moment der Gegenwart“, schrieb Florian Illies begeistert über das Buch.

 

Theresia Enzensberger: „Blaupause“ | 5. November 2017 | Sonntag | 20 Uhr | Japanisches Palais | Vorverkauf: 5 Euro zzgl. Gebühr, Abendkasse: 8 Euro, 6 Euro ermäßigt