Programm

Wie wir uns erinnern werden. Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht 1938. Ein Vortrag von Andreas Eberhardt

Foto von Andreas Eberhardt: Raum11/Jan Zappner

 

Ein Vortrag von Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

Die Erinnerungskultur in Deutschland ist das Ergebnis langer und kontroverser gesellschaftlicher Debatten. Nach der Wiedervereinigung haben sich zahlreiche Ausdrucksformen des Gedenkens institutionalisiert und ritualisiert. Die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ist fester Bestandteil des gesellschaftlichen Selbstverständnisses. Zunehmender Rechtspopulismus und Geschichtsrevisionismus stellen nun viele unserer vermeintlichen Gewissheiten in Frage.

An jedem 9. November steht die Frage im Raum: Was ist die Botschaft der Überlebenden? Welchem Wandel unterliegen Inhalte und Formen des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft? Der Vortrag setzt sich mit den Herausforderungen an die Erinnerungskultur in Deutschland auseinander, stellt Möglichkeiten digitaler Strategien vor und entwickelt Ideen für eine Kultur des Erinnerns in einer heterogenen Gesellschaft.

 

Wie wir uns erinnern werden. Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht 1938. Ein Vortrag von Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ | Deutsches Hygiene-Museum, Kleiner Saal | 9. November | Freitag | 18 Uhr | Eintritt frei