Theorie-Slam: „Absolute Gegenwart“

Die Gegenwart stellt sich vielen Zeitgenossen als ein rasanter und beziehungsloser Leerlauf dar, dem Vergangenheit und Zukunft ebenso wie Gestaltungsspielräume abhandengekommen sind. Vier Theoretiker*innen der gleichnamigen Publikation im Merve Verlag untersuchen die „Absolute Gegenwart“ in Politik, Arbeit, Ökonomie, Popkultur und Gegenwartskunst, um zu neuen Artikulations- und Verhaltensweisen zu gelangen. Mit ihren theoretischen Prämissen treten sie nicht gegeneinander an, sie suchen die Synergie eines Nachdenkens über das Hier und Jetzt aus widersprüchlichen Perspektiven: Wie lässt sich beschreiben, was uns unmittelbar umgibt und sich genau deshalb der kritischen Analyse immer wieder entzieht? Wie kann Alltag zum Gegenstand der Philosophie werden? Wie lässt sich das schon vielfach Beredete noch einmal anders sagen, versuchsweise? Das Podium schlägt sich untereinander und dem Publikum Thesen zur gemeinsamen Diskussion vor.

 

Mit dabei sind Marcus Quent (Berlin), Herausgeber der Publikation „Absolute Gegenwart“ (Merve 2016) sowie Mitinitiator der gleichnamigen Veranstaltungsreihe, Stefan Heidenreich (Berlin), Kultur- und Medienwissenschaftler und Michael Hirsch (München), Politikwissenschaftler und freier Autor. Die Moderation übernimmt Jeanne Bindernagel, Wissenschafliche Mitarbeiterin am Deutschen Hygiene-Museum und der Theaterwissenschaft der Universität Leipzig.

 

Theorie-Slam: Absolute Gegenwart | 12.11. | Sonnabend | 21 Uhr | Deutsches Hygiene-Museum, Empfangshalle | Eintritt frei!