Autorinnen und Autoren

Michael Sommermeyer

Foto: privat

Es war die Ausbildung zum Betonbauer, die Michael Sommermeyer nach dem Abi die Erkenntnis brachte, dass es manchmal reicht zu wissen, was man nicht will, um (s)einen Weg zu finden. Dieser Weg führte über ein Studium in Geschichte und Politikwissenschaft in Dresden und Montpellier, den ernüchternden und schnell beendeten Versuch, als TV-Journalist zu arbeiten, in ein kleines Büro auf der Hechtstraße in Dresden. Denn mit dem Kauf eines alten Super 8 Equipments auf dem Flohmarkt irgendwann im Sommer 99 hatte das Avantgardist*Innen-, Trash- u. Altherrenmedium Schmalfilm die Richtung vorgegeben. Die Obsession für das Format entlud sich in zahllosen Kurzfilmen, der Mitarbeit bei den Dresdner Schmalfilmtagen und der Idee, wenn sonst keine Perspektive lockt, sich als Filmemacher zu versuchen. Seitdem produziert er mit Barbara Lubich und Ralf Jakubski unter dem Label hechtfilm Dokumentarfilme. Er dreht Kurzfilme mit der Offenbacher Trashfilmikone Manuel Francescon, organisiert Kurzfilmabende und ist im Vorstand des Kulturvereins Zentralwerk.

Fr 24.09.

Tickets
23:00 Zentralwerk Vorverkauf 5€/7€, Abendkasse 8€/10€

Schmalfilm, Literatur und Musik

Kurz und klein – Late Night Film Spezial

mit Roman Israel, Jan Heinke und Franziska Wilhelm

Was passiert, wenn eine Autorin, ein Autor und ein Musiker live zu Found Footage, also gefundenem Filmmaterial performen? Wissen wir auch nicht! Fest steht aber: In dieser Uraufführung werden bisher unveröffentlichte Analog-Filme gezeigt und um neue Bedeutungsebenen erweitert. Auf die Ergebnisse des Experiments kann man gespannt sein, denn das dürfte sonderbar enden und auch lustig. […]