Ziemlich genau 25 Jahre ist es her, dass Afrob die hiesige Rap-Szene aus den Angeln gehoben hat. Im März 1999 erschien „Reimemonster“ hieß die erste Single aus dem Debütalbum „Rolle mit HipHop“, und sie war auch genau das: ein Monstertrack. Was folgte war eine Karriere die ihresgleichen sucht: Zehn Studioalben – wenn man die beiden Kollaboplatten mit Samy Deluxe unter dem Namen ASD dazuzählt – und ein Vierteljahrhundert Realness kann der Godfather of Deutschem Rap nachweisen. Seit 25 Jahren steht Afrob auf der Bühne und repräsentiert HipHop immer noch wie am ersten Tag. Er ist so echt wie man es nur sein kann. Er hat die Geschichte des Games mitgeprägt und ist immer offen für neue Sounds. Er ist soulig, er ist dreckig, meinungsstark und tolerant, engagiert und relaxt, ernst und komisch, zurückgelehnt und aktiv. Afrob versteht, was er macht, immer noch und heute erst recht als kreatives Handwerk, und weil er alles kann, macht er auch alles. Seine Karriere ist so vielfältig wie HipHop selbst.