Luise von Finckh macht ihre ersten Schauspielerfahrungen im Alter von neun Jahren. Schon kurz darauf wird sie fürs Fernsehen entdeckt und spielt Hauptrollen in Kinder- und Jugendserien. Sie geht als Jugendliche durch die herausfordernden Arbeitsbedingungen eines Daily-Formats und erringt sich praktisch alles, was andere Schauspielende theoretisch in einem Schauspielstudium erlernen. Schon währenddessen versucht sie sich in weiteren unterschiedlichen Formaten und Genres, die sie sich mühelos aneignet. Luise von Finckhs vielfältige Darstellungen machen sie zu einer gefragten Schauspielerin im gegenwärtigen Film. Sie wechselt mühelos zwischen den Formaten und Genres. Regisseure und Regisseurinnen, die den gegenwärtigen Film prägen und gestalten, wie Esther Rauch, Jan Georg Schütte, Robert Dornhelm, Soleen Yusef, Stephan Lacant, und Umut Dag nutzen immer wieder die feingliedrigen Verkörperungen menschlichen Handelns, mit denen der Schauspielerin eine eindringliche Präsenz im Film gelingt. Luise von Finckh wird in aufwendigen internationalen Produktionen wie ‚Sam – Ein Sachse‘, ‚Sleeping Dog‘ und ‚Vienna Blood‘ sowie den nationalen Serien ‚Blutige Anfänger‘, ‚Deutschland 89‘ und ‚Kanzlei Liebling Kreuzberg‘ besetzt. Doch überzeugt sie auch mit den fragilen Interpretationen menschlicher Motive, in so anspruchsvollen Filmen wie ‚Ich bin! Margot Friedländer‘ und ‚Ohne jede Spur – Der Fall Nathalie B.‘. Ihre furchtlosen und außergewöhnlichen Darstellungen von immer gegenwärtigen Frauen, mit denen sie das Authentische im Fiktiven mit einer gekonnten Leichtigkeit zum Leben bringt, zeugen von einer Feingliedrigkeit im Spiel. Luise von Finckh arbeitet als Autorin, Regisseurin und Schauspielerin im europäischen Raum und lebt in Berlin.
Mitwirkende
Luise von Finckh
Sa. 26.09.
nopressure99bookclub präsentiert: Yade Yasemin Önder & Luise von Finckh mit „ANTI MÜLLER“
„Was für ein Buch! ANTI MÜLLER ist stärker als die Scheinheiligkeit der Welt.“ schreibt Heike Geißler und damit hat sie vollkommen Recht. Yade Yasemin Önders zweiter Roman bricht sie auf, die Strukturen des Patriarchats, die verkrusteten Regeln des Literaturbetriebs und die Grenzen dessen, was gesagt werden darf. Dafür landete sie gerade auf der Longlist des Deutschen […]