Mitwirkende

Raoul Schrott

Foto: Christoph Greussing

Raoul Schrott, Jahrgang 1964, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Innsbruck, Norwich, Paris und Berlin, arbeitete 1986/87 als letzter Sekretär für Philippe Soupault in Paris und als Universitätslektor in Neapel. Er lebt heute in Innsbruck und Seillans (Provence). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u.a. mit dem Leonce-und-Lena-Preis, dem Peter-Huchel-Preis und den Joseph-Breitbach-Preis. Große Beachtung erhielt seine Lyrikanthologie „Die Erfindung der Poesie. Gedichte aus den ersten viertausend Jahren“. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. „Homers Heimat“ (2008) und seine Übertragung der „Ilias“ (2008), „Gehirn und Gedicht“ (2011, gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Erzählung „Das schweigende Kind“ (2012), die Übersetzung von Hesiods „Theogonie“ (2014), der Gedichtband „Die Kunst an nichts zu glauben“ (2015) sowie „Erste Erde“ (Epos, 2016), „Politiken & Ideen“ (Essays, 2018), „Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ (Roman, 2019) und „Inventur des Sommers“ (Über das Abwesende, 2023). Raoul Schrott arbeitet zurzeit im Auftrag der Stiftung Kunst und Natur an einem umfangreichen Atlas der Sternenhimmel. 2023 hatte er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien inne.