Norbert Gstrein, geboren 1961 in Mils in Tirol, studierte Mathematik in Innsbruck und besuchte dann sprachphilosophische Seminare in Stanford und Erlangen. 1988 war er Gast des Literarischen Colloquiums Berlin, promovierte mit der Arbeit „Logik der Fragen“ und veröffentlichte seine erste Erzählung „Einer“. Gstrein erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis, den Uwe-Johnson-Preis sowie den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er veröffentlichte zahlreiche Erzählungen und Romane im Hanser Verlag, zuletzt „Der zweite Jakob“ (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, „Vier Tage, drei Nächte“ (2022) und „Mehr als nur ein Fremder“ (2023). Sein aktueller Roman „Im ersten Licht“ war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026.
Mitwirkende
Norbert Gstrein
Mi. 23.09.
Eröffnung: Norbert Gstrein liest „Im ersten Licht“
Als einen „Jahrhundertroman von brutaler Eleganz“ feierte Die Zeit den aktuellen Roman von Norbert Gstrein kurz nach seinem Erscheinen. Seit Langem gehört Gstrein zu den großen Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, bewundert für seine kühle Eleganz, seine sprachliche Präzision – und für die Gabe, große geschichtliche Themen in Einzelschicksalen greifbar zu machen. „Im ersten Licht“ (Hanser) […]