In ihrem Debütroman „Die schönste Version“ verhandelte Ruth Maria Thomas toxische Beziehungen und unsere patriarchale Gesellschaft und avancierte gleich zur Erfolgsautorin. Nun ist sie mit ihrem sehnsüchtig erwarteten zweiten Roman beim Festival in Dresden zu Gast.
In „Die zweitgrößte Liebe“ erzählt sie nun die Geschichte von Michelle, die mit Anfang dreißig ihr Leben im Osten hinter sich lässt. Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf westdeutschen Reichtum – und auf Henry, der ganz andere Startmöglichkeiten hatte als sie. Was machen die feinen Unterschiede, die gesellschaftlichen Gräben, die manchmal überwindbar oder viel zu groß erscheinen mit der Liebe? Reicht die Liebe im Zweifel? Mit großer Sogkraft und berückender Leichtigkeit erzählt der Roman von Aufstiegswünschen, Abstiegsängsten und von der Frage, was Freiheit und Sorglosigkeit für einen Preis haben.
Ruth-Maria Thomas präsentiert ihren Roman im Gespräch mit dem Journalisten Cornelius Pollmer (DIE ZEIT).
Die Veranstaltung findet im Henny-Brenner-Saal statt und ist barrierearm erreichbar. Einlass ab 19 Uhr.

